Couscous-Connection
Der Begriff “Couscous Connection” bezieht sich hauptsächlich auf zwei unterschiedliche Konzepte: eine kriminelle Drogenhändlerbande und eine tunesische Modemarke.
- Der Ausdruck Couscous-Connection wurde 1989 durch die Zerschlagung eines großen internationalen Drogenhändlerrings bekannt. Es war eine internationale Drogenhandelsbande, die in den 1980er Jahren in Paris ansässig war. Die Bande importierte Heroin und Kokain aus Tunesien über Amsterdam und Brüssel nach Paris, wo sie die Drogen vertrieb. Im Jahr 1992 wurden 29 Personen im Zusammenhang mit dieser Affäre vor Gericht gestellt, darunter Habib Ben Ali, ein Bruder des damaligen tunesischen Präsidenten Zine el Abidine Ben Ali, der beschuldigt wurde, mit seinem Diplomatenpass eine zentrale Rolle als Geldkurier zwischen Tunesien und Europa gespielt zu haben. Die Bande soll etwa 100 Kilogramm Heroin in den Pariser Markt gebracht haben. Die Bande soll etwa 100 Kilogramm Heroin in den Pariser Markt gebracht haben.
- “Couscous Connection” ist auch der Name einer avantgardistischen nordafrikanischen Streetwear-Marke. Die Marke versteht sich als eine Plattform, die tunesische Kreative zusammenbringt. Ihre Kollektionen, oft in Dosen verpackt, kombinieren traditionelle nordafrikanische Motive mit modernem Design und setzen sich mit gesellschaftlichen Themen wie der Inflation auseinander.
