Ventil am Mellègue Staudamm versagt – Erheblicher Wasserabfluss in den Oued Mellègue
Nachdem an einem der Ventile des Mellègue-Staudamms im Gouvernorat Kef eine technische Störung aufgetreten war, führte dies zu einem erheblichen Wasserabfluss in den Oued Mellègue, was einen deutlichen Anstieg des Wasserpegels verursachte. Das Ministerium für Landwirtschaft, Wasserressourcen und Fischerei teilte in einer am Mittwochabend veröffentlichten Erklärung mit, dass die zuständigen technischen Dienste sofort eingegriffen haben, um die Situation zu bewerten.
Es seien die notwendigen Maßnahmen zur Bewältigung dieser Störung ergriffen worden. Es fügte hinzu, dass die technischen Teams der Generaldirektion für Staudämme und große Wasserbauprojekte vor Ort sind und die Entwicklung der Situation kontinuierlich verfolgen, in Abstimmung mit den regionalen und lokalen Behörden sowie den verschiedenen beteiligten Stellen, um die Sicherheit des Bauwerks sowie den Schutz der Bürgerinnen und Bürger und ihres Eigentums zu gewährleisten.
Das Ministerium rief außerdem die Bewohner der an den Fluss angrenzenden Gebiete sowie der tiefer gelegenen Regionen unterhalb des Staudamms dazu auf, wachsam zu bleiben und die empfohlenen Sicherheitsanweisungen zu befolgen.
Das regionale Katastrophenschutzkomitee Jendouba, das den steigenden Wasserstand des Mellègue-Wadi und dessen Zufluss zum Medjerda-Wadi überwacht, erklärte, dass keine Gefahr für die Häuser an den Flussufern bestehe. Der Verkehr auf allen nationalen und regionalen Straßen verlaufe normal, und die festgestellten Schäden beschränkten sich auf landwirtschaftliche Flächen.
Der Ausschuss betonte, dass der Fluss Medjerda in der Lage sei, die gesamte Wassermenge aufzunehmen, die aus dem Gebiet Mellègue in Richtung Bou Salem und bis zum Gouvernorat Béja fließen könne.
Titelbild: Video-Screenshot, optimiert mit KI (ChatGPT)
Quelle: Mosaique FM

