Abitur 2026: Die jüngste Kandidatin ist sechzehn Jahre alt, der älteste Kandidat 75 Jahre
Am Vorabend des Beginns der Prüfungen zum Abitur 2026 am 3. Juni 2026 hat das Bildungsministerium mehrere Statistiken zu dieser Prüfungsrunde veröffentlicht, an der Kandidaten aller Altersgruppen teilnehmen werden – von der jüngsten Kandidatin mit sechzehn Jahren bis zum ältesten Prüfling mit 75 Jahren.
Auf einer Pressekonferenz am Montag, dem 1. Juni 2026, erklärte Bildungsminister Noureddine Nouri, dass der älteste für die diesjährige Prüfungsrunde eingeschriebene Kandidat ein 75-jähriger Mann ist, der in der Fachrichtung Sport antritt. Die jüngste Kandidatin hingegen ist sechzehn Jahre alt und nimmt in der Fachrichtung Mathematik teil.
Insgesamt sind 156.465 Kandidaten für das Abitur 2026 eingeschrieben. Mädchen machen nahezu 62% der Kandidaten aus, gegenüber 38% bei den Jungen.
Die Prüfungen der Hauptsession finden am 3., 4., 5., 8., 9. und 10. Juni 2026 statt. Die Ergebnisse werden am 23. Juni bekannt gegeben, während die Nachprüfungssession am 29. und 30. Juni sowie am 1. und 2. Juli stattfinden wird. Die Bekanntgabe der Ergebnisse ist für den 12. Juli vorgesehen.
Der Generaldirektor für Prüfungen stellte außerdem mehrere Daten zur Organisation dieses nationalen Ereignisses vor. So wurden für das Abitur 598 Zentren für schriftliche Prüfungen mobilisiert, zusätzlich zu 32 Korrekturzentren sowie mehreren Sammel- und Verteilzentren für die Prüfungsarbeiten.
Eine deutliche Dominanz der Mädchen unter den Kandidaten
Den veröffentlichten Zahlen zufolge beteiligen sich mehr als 135.000 Personen an der Organisation der nationalen Prüfungen. Die Dienste des Ministeriums werden darüber hinaus nahezu zwanzig Millionen Seiten mit Prüfungsaufgaben und prüfungsbezogenen Dokumenten drucken.
Während dieser Pressekonferenz gingen die Verantwortlichen des Ministeriums auch auf die Maßnahmen zur Wahrung der Integrität der Prüfungen ein. Sie erinnerten daran, dass Mobiltelefone, Smartwatches, intelligente Brillen und jegliche andere elektronische Geräte in den Prüfungszentren strikt verboten sind.
Das Ministerium betonte, dass bereits die bloße Anwesenheit eines verbotenen Geräts in einem Prüfungsraum als Betrugsversuch gewertet werden kann und seinen Besitzer den in den geltenden Vorschriften vorgesehenen Sanktionen aussetzt.
Die Verantwortlichen präzisierten jedoch, dass Kandidaten, die ein Telefon oder eine Smartwatch vergessen haben, diese vor dem tatsächlichen Beginn der Prüfung freiwillig abgeben können, ohne disziplinarische Maßnahmen befürchten zu müssen. Sobald die Prüfung begonnen hat, führt jeder festgestellte Verstoß zur strikten Anwendung der geltenden Bestimmungen.
Der Minister erklärte, dass mehr als 99% der Kandidaten auf ihre Arbeit und ihre persönlichen Anstrengungen setzen, um erfolgreich zu sein. Er versicherte, dass die Behörden ihren Kampf gegen auf Betrug spezialisierte Netzwerke fortsetzen werden, um die Glaubwürdigkeit des nationalen Abschlusses und die Chancengleichheit für alle Kandidaten zu bewahren.
Quelle & Titelbild: Ministère de l’éducation Tunisie (page officielle)

