China wollte die Autobahn Enfidha-Kairouan, aber tunesische Unternehmen bekommen den Zuschlag
Chaâbane & Cie und Soroubat haben einen der größten kürzlich in Tunesien ausgeschriebenen Bauaufträge für die Autobahn Enfidha-Kairouan gewonnen. Die China Civil Engineering Construction Corporation, ein Schwergewicht des Sektors in Afrika, geht ohne Auftrag leer aus.
Laut Africa Business+ wurde der Autobahnauftrag Enfidha-Kairouan gerade an zwei tunesische Unternehmen vergeben. Chaâbane & Cie erhält das wichtigste Los, bewertet auf über 52 Millionen Euro. Soroubat erhält den zweiten Teil, geschätzt auf fast 50 Millionen Euro. Die beiden Gruppen werden gleichzeitig arbeiten, jeweils an ihrem Los, um das Bauvorhaben erfolgreich abzuschließen.
Diese Art der Aufteilung eines Großauftrags zwischen zwei nationalen Unternehmen ist bei einem Projekt dieser Größenordnung wichtig. Sie zeugt von ausreichender technischer und finanzieller Kapazität, um gemeinsam einen Vertrag zu bewältigen, den viele einem einzigen ausländischen Akteur zugedacht hatten.
Unter den nicht berücksichtigten Bewerbern befindet sich die China Civil Engineering Construction Corporation (CCECC). Dieser chinesische Staatskonzern ist einer der aktivsten Betreiber auf dem afrikanischen Infrastrukturmarkt. Autobahnen, Brücken, Eisenbahnstrecken: seine Präsenz erstreckt sich von Ostafrika über Nordafrika bis nach Subsahara-Afrika.
Die CCECC stützt sich üblicherweise auf zwei Hauptvorteile: sehr wettbewerbsfähige Preise, gestützt durch chinesische Staatsfinanzierungen, und eine schnelle Ausführungskapazität bei komplexen Projekten. Trotz dieser Vorteile wurde ihre Bewerbung für diesen Auftrag nicht berücksichtigt,
Titelbild: Symbolfoto
Quelle: Managers

