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TourismuswirtschaftTUI Group

13 Hotels, 1 Technologiezentrum und neue Investitionen: TUI entscheidet sich für Tunesien

Der weltweite Tourismusriese TUI Group hat gerade einen neuen Meilenstein erreicht. Er hat am Rande der weltweit größten internationalen Tourismusmesse ITB in Berlin offiziell seine Absicht bestätigt, die Investitionen in Tunesien auszuweiten.

Berlin als Schauplatz einer strategischen Ankündigung
Am 4. März 2026 kam es auf der ITB Berlin zum entscheidenden Moment. Sebastian Ebel, Geschäftsführer der TUI Group, traf sich mit Mohamed Mehdi Halloui, Generaldirektor des tunesischen Fremdenverkehrsamtes (ONTT). Die beiden Verantwortlichen zogen Bilanz über eine wachsende Partnerschaft. Das Fazit ist eindeutig: Neue Investitionsvorhaben sind in Vorbereitung.

Eine bereits gut etablierte Präsenz
TUI ist kein Neuling in Tunesien. Die Gruppe betreibt derzeit 13 Hotels im ganzen Land. Im Jahr 2025 ging sie noch einen Schritt weiter und erwarb ein Hotel in Tozeur im Süden Tunesiens. Eine Entscheidung, die über die traditionellen Badeorte hinausgeht und von einer bewussten Diversifizierungsstrategie zeugt.

TUI ist zufrieden und sagt dies auch ganz offen
Sebastian Ebel hat kein Blatt vor den Mund genommen. Tunesien ist wettbewerbsfähig. Es bietet eine hohe Servicequalität zu Preisen, mit denen nur wenige Reiseziele im Mittelmeerraum mithalten können. Für einen Reiseveranstalter von der Größe von TUI, der jedes Jahr Millionen von Reisenden betreut, ist dies ein entscheidendes Argument.

Seine Zufriedenheit geht noch weiter. Das Tunisia Global Business Center, das TUI in Sousse eingerichtet hat, stellt ihn voll und ganz zufrieden. Dieses Zentrum, das sich dem Management und den neuen Technologien widmet, funktioniert dank tunesischer Talente, und Ebel räumt offen ein: Ihr Niveau ist bemerkenswert, sowohl im Management als auch in der Technologie. Es handelt sich nicht mehr nur um eine touristische Partnerschaft. Es ist Vertrauen in das tunesische Humankapital.

Was sich für Tunesien ändert
Das verstärkte Engagement von TUI hat konkrete Auswirkungen: mehr Touristenströme, eine bessere Sichtbarkeit auf den europäischen Märkten, direkte Auswirkungen auf die Beschäftigung und die lokale Wirtschaft. Für Tunesien ist dies eine starke Bestätigung, dass es ein Land ist, das die größten Namen des weltweiten Tourismus anzieht, überzeugt und an sich bindet.

Die Beziehungen zwischen Tunesien und der internationalen TUI-Gruppe reichen bis ins Jahr 1995 zurück, als die Gruppe im Rahmen einer Partnerschaft mit einem lokalen Akteur ihre ersten Geschäfte in Tunesien aufnahm.

Quelle: Managers

Info: Die TUI Group ist ein weltweit führender Touristikkonzern. Sitz des Konzerns ist Deutschland. Die Aktie der TUI notiert im MDAX-Index der Frankfurter Wertpapierbörse und im regulierten Markt der Niedersächsischen Börse zu Hannover. Der TUI Konzern bietet für seine über 34,7 Millionen Kunden integrierte Services aus einer Hand und bildet die gesamte touristische Wertschöpfungskette unter einem Dach.
Zum Konzern gehören über 460 Hotels und Resorts mit Premium-Marken wie RIU, TUI Blue und Robinson und 18 eigene Kreuzfahrtschiffe, von der MS Europa und der MS Europa 2 in der Luxusklasse und Expeditionsschiffen der HANSEATIC-Klasse bis zur Mein Schiff-Flotte der TUI Cruises und Kreuzfahrtschiffen bei Marella Cruises in Großbritannien.
Zum Konzern zählen außerdem europaweit führende Veranstaltermarken und Online-Vermarktungsplattformen zum Beispiel für Nur-Hotel- oder Nur-Flug-Angebote, fünf Fluggesellschaften mit mehr als 130 modernen Mittel- und Langstrecken-Flugzeugen und rund 1.200 Reisebüros. Neben dem Ausbau des Kerngeschäfts mit Hotels und Kreuzfahrten über erfolgreiche Joint Ventures und Aktivitäten in den Urlaubsdestinationen setzt die TUI verstärkt auf den Ausbau digitaler Plattformen. Der Konzern wandelt sich zu einem globalen touristischen Plattformunternehmen.